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4. März 2026 11:07 Uhr

Bild: Nissan

Nissan-Chef schließt Verkauf nicht aus – Tschüss, Nissan? Das sagt der Chef zum möglichen Verkauf!
Artikel von AUTO BILD zum Original-Artikel

Beim japanischen Autobauer Nissan läuft derzeit einer der größten Umbauprozesse der Unternehmensgeschichte. Milliardenverluste, ein massives Sparprogramm und eine veraltete Modellpalette setzen den Hersteller unter Druck. Nun hat der neue CEO Ivan Espinosa mit einer ungewöhnlich offenen Aussage für Aufmerksamkeit gesorgt.
Im Gespräch mit der "Financial Times" räumte der Konzernchef ein, dass Nissan in einer schwierigen Situation steckt. Für Unternehmen dieser Größe werde es zunehmend schwer, in einem extrem wettbewerbsintensiven Umfeld relevant zu bleiben. Deshalb müsse man offen und flexibel bleiben. Auf die direkte Frage, ob Nissan eines Tages verkauft werden könnte, antwortete Espinosa überraschend deutlich: "In dieser verrückten Welt kann alles passieren."

Nissan rechnet mit Verlust

Diese Aussage kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Hersteller ohnehin mitten in einem radikalen Sanierungsprogramm steckt. Nissan rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem Nettoverlust von rund 4,2 Milliarden Dollar. Bereits im Jahr zuvor hatte der Konzern ein Minus von etwa 4,5 Milliarden Dollar verbucht. Um die Kosten zu senken und das Unternehmen wieder profitabel zu machen, sollen weltweit mehrere Werke geschlossen und die Belegschaft deutlich verkleinert werden. Insgesamt ist von rund 20.000 Stellen die Rede, die im Zuge des Umbaus wegfallen könnten.

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