Ferrari denkt den Zwölfzylinder komplett neu – und das Ergebnis hat mit einem klassischen V12 kaum noch etwas zu tun. Typischerweise bestehen Zwölfzylinder aus zwei Sechszylinderbänken, die in V-Form angeordnet sind und deren Kolben und Pleuel an einer gemeinsamen Kurbelwelle arbeiten. Der Bankwinkel liegt dabei meist zwischen 60 und 180 Grad.
Zwei Sechszylinder mit eigener Kurbelwelle
Der Sportwagenbauer Ferrari hat sich beim US-Patentamt (USPTO) unter der Nummer 2026/0077642 A1 am 19. März 2026 ein neues Zwölfzylinder-Konzept patentieren lassen. Anstelle der üblichen Bauweise mit zwei Zylinderbänken und einer gemeinsamen Kurbelwelle geht Ferrari einen radikal anderen Weg: Laut Patent arbeitet jede Zylinderbank für sich – mit eigener Kurbelwelle.