Post vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bedeutet offenbar nicht immer schlechte Nachrichten. Rund 200.000 zufällig ausgewählte Fahrzeughalter in Deutschland bekommen demnächst einen Brief aus Flensburg. Darin geht es nicht um Bußgelder oder Punkte, sondern um den Tachostand ihres Autos oder Motorrads.
Warum der Staat die Tachostände sammelt
Der Grund ist die sogenannte Fahrleistungserhebung 2026. Dabei möchte das KBA herausfinden, wie viele Kilometer Fahrzeuge in Deutschland tatsächlich zurücklegen. Die Daten sollen ein genaueres Bild vom Verkehr in Deutschland liefern. Denn nur über die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge lässt sich nicht erkennen, wie intensiv Straßen wirklich genutzt werden.
Die ausgewählten Halter werden gebeten, ihren aktuellen Kilometerstand zu zwei bestimmten Zeitpunkten zu übermitteln. Die Teilnahme ist freiwillig. Wer mitmacht, kann die Angaben entweder online oder klassisch per Post einreichen.