Seit 2025 haben Haushalte in Deutschland ein Anrecht auf den Einbau eines intelligenten Stromzählers, auch als Smart Meter bekannt. Doch was nützt der? Wer ein Elektroauto hat, kann so zusätzlich Geld sparen: Der intelligente Stromzähler lässt sich so programmieren, dass er – in Kombination mit einer geeigneten Wallbox – besonders günstige Strompreise zum Laden des E-Autos nutzt, zum Beispiel Nachtstromtarife.
Bis zu 600 Euro im Jahr lassen sich durch den Einsatz eines intelligenten Stromzählers sparen, haben Umweltverbände ausgerechnet. Bis 2032 sollen annähernd alle Haushalte in Deutschland damit ausgestattet werden. Bisher ist die Installation freiwillig, sofern man keine Photovoltaik-Anlage hat, eine Wärmepumpe betreibt oder mehr als 6000 kWh im Jahr verbraucht.
England liegt bei Smart Metern vor Deutschland
Doch auch wer zur Installation verpflichtet ist, kann noch lange ohne Smart Meter auskommen, denn die Installation in Millionen Haushalten dauert Jahre. Dass der Verzicht aufs Smart Meter aus finanzieller Sicht ein Fehler wäre, legt die Berechnung der britischen Energy & Climate Intelligence Unit und der deutschen Initiative klimaneutrales Deutschland nahe.